CanamayTe spricht u. a. über die Harmonische Kalender-Synchronisation, die Bedeutung der Tzolkin-Initiationsspirale für das Neue Zeit-Bewusstsein und was uns in den nächsten 20 Jahren erwartet.

Vortrag in Leipzig am 3.10.2014 im Studio von NuoViso.TV für NEUE HORIZONTE.TV
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HerzensDank an Peter Herrmann und Frank Höfer!

Zum geistigen Erbe der Maya gehören ihre erstaunlichen mathematischen und astronomischen Leistungen, die mit ihrem genialen Kalendersystem ein Zeit-Bewusstsein bezeugen, das unserem heutigen nicht nur weit voraus, sondern auch einzigartig in der Geschichte der Menschheit ist.

Die Maya bieten uns einen zunächst noch fremd anmutenden Einblick in die vielschichtigen Dimensionen der Zeit, die unsere vertraute Realitätswahrnehmung aus den Angeln hebt und weitreichende Fragen aufwirft, auf die unsere etablierte Wissenschaft nach wie vor keine überzeugenden Antworten geben kann.

Sie haben mit ihren vielen bedeutsamen Einsichten offensichtlich auch sehr viel mit uns heutigen Menschen und der Art unserer Zukunftsgestaltung zu tun. Einige ihrer überlieferten Erkenntnisse werden die wichtigsten Stützpfeiler der uns vertrauten Realität, nämlich unser Verständnis von Zeit und Raum in Frage stellen.

Dieses neu entdeckte ganzheitliche, mehrdimensionale Zeit-Bewusstsein hat das Potenzial für eine entscheidende Schlüsselrolle bei der bevorstehenden Transformation der Erde und könnte für unsere betont technisch orientierte Welt möglicherweise überlebenswichtig werden.

Mit unserem neuen Wissen über die Mayakultur gewinnen wir ganz unverhoffte Einblicke über die Natur und Beschaffenheit der Zeit. Besonders bedeutsam ist dabei die Einsicht, dass unser bisheriges Zeitverständnis weitgehend unvollkommen und sogar irreführend ist.

Zu unserer längst überfälligen Vorstellung von der Zeit gehört, dass wir diese grundsätzlich nur als Abfolge von Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen, Wochen, Monaten und Jahren etc. begreifen. Diese Betrachtungsweise hat ein sehr praktisches Messinstrument -unsere Uhren- hervorgebracht, deren Funktion es ist, Ablauf und Dauer zu messen. Sie erfüllen den Zweck, die Zeit in ihrer linearen Form zu erfassen, und in der Folge wurden die Uhren dann eines Tages zu unserem Sinnbild für die Zeit selbst. Das eigentliche Wesen der Zeit geriet hingegen immer stärker in Vergessenheit, bis ihre komplexe Natur schließlich ganz auf den linearen Aspekt reduziert wurde.

Der Verlust des natürlichen Zeitgefühls führte zu einem wachsenden Zeit- und Leistungsdruck. Dadurch wurde unser Leben fast unbemerkt immer weiter entmenschlicht und die Zeit ihrer Seele beraubt. Zeit-Qualitäten wurden nicht mehr wahrgenommen und verschwanden allmählich aus dem menschlichen Bewusstsein. Was übrig blieb, war ein seelenloser Taktgeber für die destruktive Hektik eines rein gewinnorientierten technologischen Zeitalters und einer „Zeit-ist-Geld-Mentalität”.

Eine Wiederbelebung des mayanischen Zeit-Bewusstseins durch das lebendige Praktizieren ihres überlieferten Kalendersystems gibt der heutigen Zeit ihre verlorene Seele zurück.

Die Ausrichtung unseres Lebens auf eine lineare Zeitwahrnehmung hat die westliche Kultur maßgebend geprägt und ihre Abspaltung von den Prozessen und Zyklen der Natur hervorgerufen. Dieser Verlust unseres Eingebettetseins in die Zeit beeinträchtigte erheblich unseren Sinn für wahre Menschlichkeit und führte zudem zu einer Entfremdung sowohl von der Natur als auch von den schöpferischen Energien von denen unser Universum und auch wir selbst beseelt sind.

Daher ist es für den bereits laufenden Transformationsprozess unserer gegenwärtig profitorientierten Gesellschaftsformen von entscheidender Bedeutung, die um vieles menschenwürdigere Lebens- und Zeitphilosophie der Maya zu integrieren. Diese kommt unübertroffen und komprimiert in der scheinbar so simplen „In Lak e’ch”- Grußformel” zum Ausdruck.

In Lak e’ch ist eine überlieferte Grußformel der Maya und drückt das höchste Prinzip der universellen Liebe und des Mitgefühls aus. Aber nicht nur das. In Lak e’ch ist der Ehrencodex der Maya, eine ganzheitliche Philosophie und eine grundsätzliche Lebenseinstellung.

In Lak e’ch bedeutet: Ich bin (D)ein anderes Du und Du bist (m)ein anderes Ich. Das heißt, was auch immer Du denkst, sagst oder tust, berührt und bewegt (D)ein anderes Ich. Denn Wir sind und alles ist von Herz zu Herz miteinander verbunden.

In Lak e’ch meint auch: Ich bin Teil einer lebendigen Erinnerung und enthält zudem ein zeitlos gültiges Versprechen der Menschheit: Diese Erde gemeinsam zu einem besseren Ort zu machen!

http://web.konvergenz-der-herzen.de/