EinweihungstorPORTALTAGE

Die 20 Schöpfungs-Glyphen (waagerechte Reihen) haben ihre numerischen Entsprechungen in unseren insgesamt 20 Fingern und Zehen. In José Argüelles Buch Der Maya-Faktor werden beispielsweise auch 26 galaktische Aktivierungspunkte erwähnt, die beidseitig an unserem Körper liegen und mit den 52 Energiepunkten, den sogenannten Sicherheitsenergieschlössern“ (SES) des Jin Shin Jyutsu, einer japanischen Druckpunkt-Massagetechnik, in Verbindung gebracht werden.

Birgitta Meinhardt schreibt über diese „Sicherheitsenergieschlösser“ in ihrem Buch Jin Shin Jyutsu für die Seele: „Diese 26 besonderen Stellen finden wir auf jeder Seite unseres Körpers. Sie sind mit einem feinen Alarmsystem gleichzusetzen, denn sie ‘verschließen’ sich, wenn wir unseren Körper schlecht behandeln. Dies ist ihre Art von individueller „Warnung“: Sie wollen uns so darauf hinweisen, daß wir in unserem Leben bzw. in unserer Lebensführung etwas zu überdenken haben. Jedes der Sicherheitsenergieschlösser hat seine besondere Stelle auf dem Körper, die in einem Bezug zu seiner Bedeutung und Wirkung steht. Die Anzahl der Sicherheitsenergieschlösser ist dabei nicht unwillkürlich festgelegt worden, sondern hat seine eigene Bedeutung. In der Zahlenmythologie ist 26 der Ausdruck von ‘Vollständigkeit’.“ (S. 60) In der T’zolkin-Matrix sieht man interessanterweise ebenfalls 52 Felder (hier in Grün), die sogenannten „Portale“ rechts und links von der Zentralsäule sind besonders gekennzeichnet.

tzolkin

So wie die 13-tägige Zählung des T’zolkin (eine Welleneinheit) das Spiegelbild eines Schöpfungsprozesses von der Entfaltung eines Samens bis zur Frucht zeigt, entsprechen die 13 x 20 Tage = 260 dem durchschnittlichen Zeitraum einer Schwangerschaft, der Zeit von der Empfängnis bis zur Geburt eines Menschen.

Alfred schreibt in seinem Buch Der Klang des Lebens – Vorgeburtliche Kommunikation – die Anfänge der seelischen Entwicklung: „Wir durchlaufen im Mutterleib während der Schwangerschaft verblüffenderweise die gesamte Phylogenese, wenn auch in verkürzter Form, sozusagen im Zeitraffertempo, wiederholt in der Ontogenese.“ (S. 92) Unter Phylogenese versteht man die stammesgeschichtliche Entwicklung der Gesamtheit aller Lebewesen; man spricht auch von der universellen Stammesgeschichte. Die Ontogenese dagegen bezeichnet die Entwicklungsgeschichte eines individuellen Lebewesens.

Wir können in unserem Analogiespiel immer weiter bis zur Zellebene vordringen und sogar bis zu unserem genetischen Code. Darüber hinaus sind die Schöpfungs-Glyphen auch universelle Erinnerungsträger der archetypischen Eigenschaften. In jeder Schöpfungs-Glyphe ist daher eine ganz bestimmte Bewusstseinsessenz verschlüsselt. Eine Analogie zu den 20 Aminosäuren und damit zu unserer DNS und unserem Erbgut ist ebenfalls bereits erkannt und beschrieben worden. Die bekannte Maya-Priesterin Nah Kin überliefert hierzu die sogenannten Aminoglyphen. Sie schreibt in ihrem Buch 2012 – Die authentische Botschaft für das neue Zeitalter: „Während der Wiederherstellung der ursprünglichen Informationen unseres wahren genetischen Codes fungieren die Maya-Glyphen als Speicher für die archetypischen, universellen Eigenschaften. In jeder dieser 20 Glyphen haben die Maya jeweils eine geistige universelle Essenz verschlüsselt, gerade so, wie in den Aminosäuren der genetische Code in einer für den menschlichen Organismus verständlichen Sprache verschlüsselt ist (…).“ ( S. 219)

Für die heranbrechende Zeit der großen Umwälzungsprozesse ist die Aktivierung unserer Lichtkörper unbedingt notwendig, da wir sonst die erhöhten Schwingungen nicht aushalten können. Schon heute fühlen sich viele Menschen überfordert, ausgebrannt und erschöpft, weil ihr Körper ununterbrochen damit beschäftigt ist, sich den sich ständig verändernden Energieformen anzupassen. Und je weniger wir uns dieser laufenden Transformationsprozesse bewusst sind, desto anstrengender werden diese Prozesse von uns empfunden. Ein waches Bewusstsein bringt hingegen Einsicht, Selbst-Sicherheit und Entspannung. Das macht uns stark und widerstandsfähig. Unwissenheit führt bekanntlich nur zu Verunsicherung. Unsicherheit macht ängstlich und Angst schwächt uns. Gelingt es einem Menschen jedoch, die 20 archetypischen Essenzen in sich aufzunehmen und zu integrieren, so ist er ein ganzheitliches und spirituelles Wesen. Damit ist sein Zuvuya, der Zyklus der Erinnerung, vollendet. Durch das Verstehen der Zusammenhänge zwischen unseren materiellen Erbanlagen und den archetypischen spirituellen Erbsubstanzen gelangt spirituelles Bewusstsein in unser materielles Erbgut und erneuert uns so von innen heraus.

Wenn das Jahr 2012 tatsächlich das letzte Jahr des alten Zeitalters nach dem Maya-Kalender der Langen Zählung (der Long-Count) gewesen sein sollte, dann war auch das Jahr 2013 das erste Jahr des neuen Zeitalters. Wie der Zufall es will, bildet ausgerechnet das Jahr 2013 nach unserer Zeitrechnung einen unübersehbaren visuellen Code für 20:13 – eine rein zufällige Synchronizität oder ein echtes Omen für die neue Ausrichtung des kommenden Zeitalters? In diesem Zusammenhang leuchtet auch ein, dass 20:13 der Aktivierungscode und Meisterschlüssel für den Zeiten- und Bewusstseinswandel ist und dir durch deine bewusste Beteiligung an diesem Transformations-Prozess die Re-Konstruktion und damit die Wiederherstellung deiner vollständigen Erinnerung ermöglicht.

Alberto Villoldo spricht hier von der Aktivierung des „Homo Luminos“, dem erleuchteten Menschen. Im Grunde genommen ist das nichts anderes als die Beschreibung von AHAU 13, dem voll aktivierten Sonnen-Licht-Bewußtsein, codiert in KIN 260, mit der 20. Schöpfungs-Glyphe auf dem 13. Ton.

20_AHAU_-Sonne

Die angeführten Beispiele erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie sollen lediglich einen Eindruck davon vermitteln, dass die praktische Anwendung des T’zolkin – das heißt, wenn wir seinen Code entschlüsseln und dadurch mit ihm in eine lebendige Interaktion treten – fast automatisch zur Aktivierung unseres Lichtkörpers führen kann. Der beste Weg die mayanischen Weisheitslehren in unser Bewusstsein zu integrieren, ist ihre praktische Anwendung in unserem alltäglichen Leben, so wie es auch die Maya taten.

Hier geht es weiter zur Harmonischen Kalender-Synchronisation